Ich liebe es, tief zu gehen.

In mir und in meinen Begleitungen. Solange ich denken kann, strebt mein
Wesen nach Tiefe und Wahrheit.

Und ich liebe es, mutig zu leben, zu wagen und zu lieben. So wie es mir entspricht. Was manchmal sehr anders und inkonventionell bedeutet. Und manchmal ganz langsam und zart. Mutig sein heißt für mich: Immer tiefer wirklich ehrlich mit mir zu sein, was wann dran ist und was nicht. Und dann all in zu gehen.

Ich lebe im Allgäu. Ich sitze gerne mit Kerze und Wärmflasche und Kuschelpulli zu Hause und spüre, was da ist. Ich gehe jeden Morgen anderthalb bis zwei Stunden raus, mich bewegen, weil ich weiß, dass diese Bewegung für mich Gold ist. Ich habe mich zu einem Handpan-Probenachmittag angemeldet, weil das gerade ruft. Ich will schon seit Ewigkeiten richtig malen, auch mit Gold. Ich weiß, dass das dran ist.

Und ich weiß auch, dass meine Aufgabe gerade ist, voll genährt wirklich zu sein. So richtig satt dieses Leben zu leben. Nicht so viel nach außen. Sondern schauen, dass ich so richtig gut bei mir bin. Und von dort geben.

Der Weg

Ich komme aus einer sehr inkonventionellen Familie, die in vielerlei Hinsicht im Denken sehr frei war. Und trotzdem habe ich nach dem Abi lange gedacht, ich muss Erwartungen erfüllen. Verantwortung für andere übernehmen, schauen, dass es denen gut geht, retten. Mich selbst dabei sehr viel verlassen. Ohne es zu merken.

Nach dem Abi bin ich unglaublich viel gereist. Lateinamerika, Asien, Australien, Indien, Neuseeland. In sechs Jahren war ich wahrscheinlich zwei Jahre im Ausland. Und irgendwann war wahrer, dass ich mich auf meinen spirituellen Weg gemacht habe. Mehr nach innen reisen. Buddhistisches Kloster. Meditation. Seelenbilder. Breathwork. Und meine psychotherapeutische Ausbildung als Diplompsychologin.

Dann habe ich mich das erste Mal selbstständig gemacht. Vor ungefähr zehn Jahren. Psychotherapie als Intensivtage, Hausbesuche mit dem VW-Bus. Alle fanden das mega cool. Und ich wurde ehrlich gesagt in der Zeit eher depressiv. Morgens immer wieder antriebslos, keine Lust aufzustehen. Und ich dachte, na gut, vielleicht muss ich da mehr durchhalten.

Bis ich merken durfte, dass es gerade nicht dran war. Dass es so gut war, das auszuprobieren. Und so gut, zu merken, dass es nicht stimmt. In den Augen von manchen habe ich versagt. Aber ich war so glücklich danach. So glücklich, zurück im Allgäu zu sein.

Und dann habe ich mich nochmal selbstständig gemacht. Und ich weiß nicht, wie viele Dinge ich in den Jahren angeboten habe, die nicht oder zu wenig gebucht wurden. Ein Angebot habe ich mal gemacht und es gab nur eine Buchung. Ich habe mich so geschämt. Ich habe mich so geschämt, dass ich glaube ich wirklich sechs, neun, vielleicht zwölf Monate kein Angebot mehr rausgegeben habe.

Ich mag dazu stehen. Zu meinem Menschsein und meinem Hinfallen. Weil ich glaube, dass wir kaum mehr einander schenken können, als uns reinzugeben mit dem, wie wir sind. Ehrlich. Nicht kleiner spielen und nicht größer oder perfekter.

Die Haltung

Eigentlich ist es sehr einfach, was ich mit Menschen mache. Ich begünstige, dass sie mehr in Kontakt mit ihrer Essenz kommen und von dort leben, lieben und wirken.

Auf eine Art ist alles, was ich mache, ein Erinnern. Ich nenne das den Seelenkompass mehr zu lernen. Die Körperweisheit wieder zurückerinnern.

Wenn ich mit jemandem arbeite, schaue ich ständig: Was ist Essenz? Was sind übernommene Konditionierungen? Und das stelle ich zur Verfügung. Dadurch ordnet sich ganz viel im Feld. Und wenn ich das in der Gruppe mache, benenne ich, was in der Gruppe passiert. Es gibt keine Tabus. Dadurch entsteht Tiefe, Schönheit, Heilung, Essenz.

Was mir wichtig ist: Ich komme aus der Bindungsarbeit. Das ist meine Basis. Ich verbinde die vertikale Ebene, also Seelenarbeit, Breathwork, Seelenbilder, Reinkarnationstherapie, mit der horizontalen Ebene. Beziehungsdynamiken, Projektionen verstehen, miteinander anschauen, was da passiert. Weil in meiner Welt kommt es zu Spaltung, wenn Räume nur vertikal gehen. Und es fehlt das Licht, wenn es nur horizontal bleibt.

Wenn ich nur eine Sache mitgeben darf, dann ist es:
Lerne, mit einem liebevollen Blick auf dich zu
schauen. Das verändert das ganze Leben.

Seit zwölf Jahren arbeite ich als Mentorin mit Menschen. Zuerst als Diplompsychologin in der Klinik, dann in meiner Selbstständigkeit. In dieser Zeit durfte ich mit etwa 800 Menschen arbeiten. In Einzelbegleitungen, Gruppen, Ausbildungen, Intensivwochen, Breathwork-Zeremonien.

Mein Ding sind lange Begleitungen. Ich merke mir innere Landschaften. Und je länger ich mit jemandem arbeite, desto feiner wird meine Wahrnehmung. Das braucht Zeit und gegenseitiges Einlassen. Und genau da liegt die Magie.

Das ist, was in meinen Räumen passiert. In jeder Voice, in jedem Call, in jeder Session. Und in jedem Raum etwas anders, weil es immer lebendig ist. Jeder Gruppenprozess ist auf eine Art verschieden. Und gleichzeitig passiert immer: krass viel Vertrauen, krass viel Verbundenheit, krass viel Tiefe.

Wenn du spüren magst, wie sich das anfühlt, dann schau, welcher Raum gerade für dich leuchtet.

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Und wenn du einfach erstmal mit mir in Kontakt kommen magst: Schreib mir.